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Baudenkmäler in Langenfeld

Baudenkmäler in Langenfeld Rheinland
Mit Texten der Hinweistafeln des Verkehrs- und Verschönerungsverein
1180 St.Martin - 1190 Feldhausen - 1200 Wasserburg Haus Graven - 1279 Gut Langfort
1466 Gut Dückeburg - 1547 Gladbacher Hof - 1667 Haus Arndt - 1683 Evang. Pfarr- u. Kirchhaus
1714 Alt Gladbach - 1717 Gut Hecke - 1780 Riethrather Mühle - 1790 Haus Wagner
1792 Martin-Luther-Kirche - 1800 'Im Kloster' - 1823 Brandshof - 1839 Schulgebäude
1886 St.Josef - 1895 St.Barbara - 1900 Rheinische Kliniken Langenfeld
1901 Kirche der Rheinischen Kliniken Langenfeld

Riethrather Mühle / Rietherbach / Richrath
Riethrather Mühle
Riethrather Mühle
" Ehemalige Wassermühle, vermutlich um 1780 gleichzeitig mit dem Wohnhaus erbaut. 1837 wurde die Mühle in den Südostgiebel des Wohnhauses eingefügt; das Mühlrad dreht sich an der Südseite. Friedrich Wilhelm Klophaus, der das Anwesen um 1840 erwarb, erweiterte um 1870 den Fachwerkbau an der Nordwestseite, zur Straße hin, durch einen Backsteinbau, und erstellte die dreiflüglige Hofanlage. Sie diente ab 1930 vorwiegend landwirtschaftlichen Zwecken, nachdem die Mühlenanlage entfernt worden waren. Heute werden Haus und Hofbauten zu Wohnzwecken genutzt. "

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Haus Wagner / Berliner Platz / Immigrath
Haus Wagner
Haus Wagner
" Erbaut um 1790. An der Kreuzung bedeutender Verkehrswege (Heute B8 und B229; Anm.d.Red.) gelegen, diente das Haus ab 1793 als 'Hochfürstlich Thurn und Taxis'sche Posthalterei'. Erste Posthalter und Gastwirte waren Hermann Braches und sein Schwager Johann Peter Lungstraß, der später zum 'Kaiserlichen Reichsposthalter' ernannt wurde. Beim Verkehrsposten 'Im langen Feld' taten bis zu 24 Postillione Dienst, in den Remisen standen 12 'Chaisen', in den Ställen 90 Pferde. Jeder Postillion betreute einen Zug, der aus 4 gleichfarbigen Pferden bestand. Ab 1845 verdrängte die Eisenbahn allmählich den bespannten Postverkehr. In diesem Haus waren gleichzeitig die Amststuben der Bürgermeistereien Richrath - Reusrath - und Monheim. Bürgermeister von 1821 bis 1849 war Johann Hubert Rosellen. "

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Martin-Luther-Kirche / TrompeterStr / Reusrath
Martin-Luther-Kirche
Martin-Luther-Kirche
" Das abseits stehende 1683 erbaute Fachwerkhaus diente der wiedergegründeten evangelisch-lutherischen Gemeinde Reusrath als erste Kirche. Im Obergeschoß lag der Gottesdienstraum; die Pfarrwohnung war im Erdgeschoß. Das Haus wurde noch bis 1959 als Pfarrhaus genutzt. Für die wachsende Gemeinde wurde 1792/94 die Martin-Luther-Kirche erbaut. Armut und Kreigszeiten erlaubten nur eine schlichte Ausstattung. Die Orgel wurde im Jahr 1802 aus der aufgelösten Kölner Stiftskirche 'St.Maria ad gradus' erworben. Ihr Unterwerk stammt aus der 1.Hälfte des 17.Jahrhunderts, das Oberwerk aus dem Hochbarock (1729). Der hohe Aufbau der Orgel über Altar und Kanzlei ist typisch für bergische Barockkirchen. "

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'Im Kloster' / KirchStr / Wiescheid
Im Kloster
'Im Kloster'
" Gehöft Kirchstrasse 63 genannt 'IM KLOSTER'. Erbaut Anfang des 19.Jahrhunderts. Überwiegend rein erhaltener bergischer Baustil. Der Hof wurde bis 1960 von den Eheleuten Alfred und Erna Willems landwirtschaftlich genutzt. Auf dem Grundstück befinden sich Reste eines im Mittelalter begonnenen Klostergebäudes, das jedoch später in Mönchengladbach errichtet wurde. "

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Brandshof / BaumbergerStr / Berghausen
Brandshof
Brandshof
" Erbaut 1823. Das zweigeschossige Wohnhaus mit Werksteinwänden und Krüppelwalmdach ist ein wichtiges Zeugnis der Bauweise, die im 19.Jahrhundert im Bergischen Land üblich war. Der Hof war um die Jahrundertwende Eigentum der Freiherrlich-von-Eppinghovenschen Nachlaßverwaltung. Spätere Eigentümer waren ab 1913 August Strick, ab 1924 Josef Maur, und ab 1926, als der Hof 'Rentengut' war, die Geschwister Heinrich, Philipp und Katharina Peters. Seit 1969 ist Adolf Mannheims Eigentümer. "

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Kleiner 'Rundgang'
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