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Baudenkmäler in Langenfeld

Baudenkmäler in Langenfeld Rheinland
Mit Texten der Hinweistafeln des Verkehrs- und Verschönerungsverein
1180 St.Martin - 1190 Feldhausen - 1200 Wasserburg Haus Graven - 1279 Gut Langfort
1466 Gut Dückeburg - 1547 Gladbacher Hof - 1667 Haus Arndt - 1683 Evang. Pfarr- u. Kirchhaus
1714 Alt Gladbach - 1717 Gut Hecke - 1780 Riethrather Mühle - 1790 Haus Wagner
1792 Martin-Luther-Kirche - 1800 'Im Kloster' - 1823 Brandshof - 1839 Schulgebäude
1886 St.Josef - 1895 St.Barbara - 1900 Rheinische Kliniken Langenfeld
1901 Kirche der Rheinischen Kliniken Langenfeld

Gladbacher Hof / GladbacherStr / Hardt
Gladbacher Hof
Gladbacher Hof
" Schon im Jahre 1547 wird der Hof im Protokollbuch des Haus Gravener Hofgerichts genannt. In der Landkarte 'Das Ambt Monheim', die der Kartograph E.P.Ploennies i.J.1715 fertigte, ist der Hof 'Gladbach', an einem Bach gelegen, eingezeichnet. Vor dem Oberappellationsgericht Jülich-Berg prozessieren i.J.1782-1784 die Freiherren von Bottlenberg, genannt Kessel, gegen die Gräfin von der Horst um das Kaufgeld für den Gladbacher Hof. Freiherr von Kessel erneuert i.J.1786 das Wohnhaus. Um 1890 ist der Ackerer Carl Halbach als Pächter genannt. Dr.Rudolf Kronprinz, ist 1919 Eigner. Ab 1969 ist der Hof Eigentum der Stadt Langenfeld/Rhld. "

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Haus Arndt / Am Markplatz / Immigrath
Haus Arndt
Haus Arndt
" Haus Arndt Erbaut 1667. Um 1830 Eigentum von Theodor Rey. 1844 verkauft an Peter Kleineick, Bäcker zu Ganspohl. Vererbt an Sohn Wilhelm Kleineick, Ackerer, und Mathilde geb.Keisinger. Hintergebäude waren Viehställe. Ab 1898 Eigentum von Ludwig Arndt, Bauunternehmer, Vater von 11 Kindern. Er baute den Erker an, und setzte das Lehmfachwerk durch Steinfachwerk. Heute als Wohnhaus genutzt (Derzeit als Gaststätte; Anm.d.Red.). In den ehemaligen Viehställen - Garagen und Werkstätten. "

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Erstes Evangelisches Pfarr- und Kirchhaus / TrompeterStr / Reusrath
Evang.Pfarr- u. Kirchhaus
Evang. Pfarr- u. Kirchhaus
" Dem 1683 erbauten Haus wurde nach 4 Jahren ein kleiner Glockenturm aufgesetzt. Das Obergeschoß war bis zum Kirchbau 1794 Versammlungsraum der evangelisch-lutherischen Gemeinde Reusrath-Richrath-Opladen, mit 162 Sitzplätzen, Altar und Orgel. Das Erdgeschoß, und nach dem Kirchbau auch das Obergeschoß, dienten bis 1959 als Pfarrwohnung. bei der Renovierung 1986-88 wurde mit dem mächtigen Tragbalken der Decke des Kichsaals eine Inschrift freigelegt. Sie nennt die Namen der drei ersten Pfarrer (1683-1726):
Herr HERMANUS BRonsell von Düsseldorff Erster
Herr PET.CASP.Röbestrünck von Lennep zweyter
Herr loH.ARN.BEURHUSIUS von Dortmünd dritter
PASTOR iAC hieselbßt

Heute befinden sich im Erdgeschoß die Diakoniestation der Gemeinde und im Ober- und Dachgeschoß die Küsterwohnung. "

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Alt Gladbach / Zur Bleiche / Hardt
Alt Gladbach
Alt Gladbach
" Zur Bleiche 4, 6 und 8. Erbaut um 1714 von Wilh. Flügel. Das Fachwerk aus Eichenholz hat z.T. noch die ursprüngliche Ausfachung aus Reisig und Lehm. Die 'Kölner Decke' in der 'guten Stube' stammt aus dem 18.Jahrhundert. Schwere Findlinge von den Feldern bilden zusammen mit den Schwebebalken das Fundament. Im Haus Nr.4 erfolgte 1985 eine Kernsanierung. Die ersten Bewohner, die Bleichbauern, wuschen die selbstgewebten Stoffe im nahen Bach, und bleichten sie auf den Wiesen in der Sonne. In der Wäschemanufaktur fertigten sie Bett- und Leibwäsche, welche im bergischen Land verkauft wurde. Für den Erlös brachten sie Schneiderwaren mit. Am Haus Nr.8 befand sich bis in die 50er Jahre ein Schleifkotten. Im Haus Nr.4 betrieb Frau Selma Emonts bis zu ihrem Tod im Oktober 1975 eine Kolonialwarenhandlung. "

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Gut Hecke / OpladenerStr / Reusrath
Gut Hecke
Gut Hecke
Das bergische Fachwerkhaus Gut Hecke in Reusrath wurde im Jahr 1717, als sogenanntes Vorlaubenhaus, erbaut. Einzigartig in dieser Gegend der mit vier Holzpfeilern abgestützete Vorbau. Über der Eingangstüre steht folgendes geschrieben:

' GOTT SCHÜTZ UND SEGNE DIESES HAUS. LAß ALLES UNGLÜCK BLEIBEN DRAUS. GLÜCK UND HEYL LAß DARINNEN SEIN. DIR SEY LOB UND PREIß UND EHR ALLEIN. D.HEILIGE DREYFALTIGKEIT BEHÜTE DIß HAUS ZU JEDER ZEIT. ZUR[!]ALLEM UNFALL WASSER UND FEUR. DARZU FÜR ALLEM UNGEHEUR. JOHANNES THERIG GORRES SAMBT SEINEN KINDERN HAT GESETZT DIESEN BAU ANNO 1717 DEN 14.IULI '

Hier soll, der Überlieferung nach, Napoleon auf seinem Weg nach Rußland übernachtet haben.

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Kleiner 'Rundgang'
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