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Baudenkmäler in Langenfeld
| Baudenkmäler in Langenfeld Rheinland Mit Texten der Hinweistafeln des Verkehrs- und Verschönerungsverein |
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1180 St.Martin
- 1190 Feldhausen
- 1200 Wasserburg Haus Graven
- 1279 Gut Langfort
1466 Gut Dückeburg - 1547 Gladbacher Hof - 1667 Haus Arndt - 1683 Evang. Pfarr- u. Kirchhaus 1714 Alt Gladbach - 1717 Gut Hecke - 1780 Riethrather Mühle - 1790 Haus Wagner 1792 Martin-Luther-Kirche - 1800 'Im Kloster' - 1823 Brandshof - 1839 Schulgebäude 1886 St.Josef - 1895 St.Barbara - 1900 Rheinische Kliniken Langenfeld 1901 Kirche der Rheinischen Kliniken Langenfeld |
Kirchturm St.Martin / KaiserStr / Richrath |
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![]() Kirchturm St.Martin |
" Ältestes Baudenkmal in unserer Stadt. Romanischer viergeschossiger Turm aus Bruchsandsteinen und Tuffquadern. Erbaut um das Jahr 1180, gehörte er zu einer Kirche, die in der Mitte des 10.Jahrhunderts auf einem älteren Friedhof errichtet war. Pfarrer Ludovici ließ 1792 die alte romanische Kirche abreißen und durch einen spätbarocken Neubau ersetzen. 1895 wurde an derselben Stelle eine dreischiffige Kirche in neuromanischem Stil errichtet, die 1967 der jetzigen modernen Kirche weichen mußte. Der Turm überdauerte alle diese Gotteshäuser, die dem heiligen Martin von Tours (315-397) geweiht waren, und blieb unverändert das Wahrzeichen der Gemeinde Richrath. " |
Feldhausen / Wiescheid |
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![]() Feldhausen |
" Als ältester Hofeigentümer wird Theoderich von Feldhausen ab 1190 genannt. Im Lauf der Jahrhunderte erscheinen viele Namen und Geschlechter in Feldhausens Geschichte. Die neun unter Denkmalschutz stehenden Häuser wurden im 17.Jahrhundet oder später erbaut. An den Irlen 6 und 8. Ein Doppelhaus, vermutlich das älteste Haus. Es wurde später aufgestockt und erweitert. Im Haus Nr.8 war früher eine Gastwirtschaft; die dazu gehörende Kegelbahn stand gegenüber (Haus Nr.13) Im Obergeschoß stand ein Webstuhl; später war dort ein Schleifkotten. Zum Klosterbusch 8. Nach dem 30-jährigen Krieg 1678 wiederaufgebaut. Der Vorbau diente früher als Stall. Zum Klosterbusch 10 und 12. 2 1/2-geschossiges Doppelhaus, erbaut im 18.Jahrhundert. Hierzu gehörte die gegenüber stehende Backstube, die bis 1954 betrieben wurde. Im Haus Nr.12 war über drei Generationen, bis 1972, ein Kolonialwarengeschäft. Feldhausen 20, 22 und 24. Erbaut im 18.Jahrhundert. Die drei Häuser bilden eine bauliche Einheit. Schon 1830 gab es drei Eigentümer. 1924 wurde eine Schleiferei angebaut. Im Mutscheid 3. Ehemalige Hofanlage mit Scheune. In Mehreren Häusern in Feldhausen standen früher Webstühle. Nach getaner Tagesarbeit setzte sich der Ehemann an den großen schweren Webstuhl, während die Frau und die Kinder Garn auf die Webschiffchen spulten. Die fertigen Leinenballen wurden bis Elberfeld (Wuppertal; Anm.d.Red.) geliefert. " |
Wasserburg Haus Graven / Graf von Mirbach Weg / Wiescheid |
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![]() Wasserburg Haus Graven |
" Die im 13.Jahrhundert erbaute Wasserburg, Sitz des Rittergeschlechts von Graven, wurde nach wechselvoller Geschichte im 30jährigen Krieg (1618-1648) zerstört. Letzter Eigentümer war Rüttger von Bottlenberg, genannt Kessel, auf Schloß Hackhausen. Nur die Vorburg wurde 1656 in der heute noch erhaltenen Gestalt wieder aufgebaut. Durch Heirat kam sie in den Besitz der Familie von Velbrück, und 1769 in den Besitz der Familie von Mirbach zur Harff. Im Jahre 1994 wurde durch Privatinitiative das Anwesen vollkommen restauriert. " |
Gut Langfort / Weißenstein / Langfort |
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![]() Gut Langfort |
" Das Gelände des Reiterhofes Langfort gehörte zum mittelalterlichen Rittersitz Lanquit, der etwa 500 Meter entfernt am Galkhausener Bach lag, 1279 erstmals schriftlich erwähnt. Das Anwesen blieb bis 1804 in adeligem Besitz, zuletzt der des Grafen von Velbrück. Um 1870 erwarb die Freifrau von Eppinghoven Langfort für sich und ihre Söhne Georg und Arthur, die außerehelichen Nachkommen des belgischen Königs Leopold I. 1913 begann die landwirtschaftliche Nutzung des Anwesens, 1922/23 erweitert durch den Bau des Gutshofes Langfort mit gleichzeitigem Aufbau des Uhrturms mit Glockenspiel als Wahrzeichen Langforts. 1936 kaufte Max Frey aus Solingen das Anwesen und baute es zu einem Versuchsgut für Saat- und Samenzucht aus. Seine Erben verkauften das Gelände 1961 an die Stadt Düsseldorf. Seit 1981 sind Grund und Boden von Gut Langfort in Besitz der Stadt Langenfeld. Anfang der 70er Jahre begann die reitsportliche Nutzung zunächst in privater Hand, später in Trägerschaft des Pferdesportverband Rhld. e.V. Seit August 2001 befindet sich die 'Landes-, Reit- und Fahrschule Rheinland' auf Gut Langfort. Bemerkenswert ist, daß der historische Uhrenturm des Gutshofes mit dem restaurierten Uhrwerk und dem 'Big Ben'-Glockenspiel als Wahrzeichen Langforts erhalten blieb. " |
Gut Dückeburg / ReusratherStr / Reusrath |
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![]() Gut Dückeburg |
" Ehedem ein von Wassergräben umgebener Rittersitz. Nach den ersten Eigentümern, den Herren von Zobbe und von Sleberg, waren ab 1466 die Herren von Etzbach mehr als 200 Jahre ansässig. Ihnen folgten die Herren Spieß von Büllesheim. Auf den dicken Mauern, die beim Brand i.J.1795 stehenblieben, wurde die Hofanlage wieder aufgebaut. " |
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